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Erfahrungen

Einblicke in die fernöstliche Heil- und Lebenskunst
In einem Workshop brachte Kerstin Müller, die seit  2009 auch Kurse für Patienten am Heinrich-Braun-Klinikum anbietet, den Teilnehmern die fernöstliche Heil- und Lebenskunst mittels Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM), Qi Gong (ausgesprochen: ch'i-kung) und Ernährungslehre näher. Die zertifizierte Qi Gong-Lehrerin sensibilisierte die Anwesenden, diese Möglichkeiten in schulmedizinische Therapiekonzepte einzubeziehen. Dazu ging sie vor allem auf Qi Gong als einfach zu erlernende Therapieform ein: „Es handelt sich dabei um ein asiatisches Entspannungsverfahren, das über die Bewegung zur Entspannung führt und den Atem reguliert. Es ist eine Technik, um sich der gewohnheitsmäßigen Muskelverspannungen, schlechter Haltungs-, Atmungs- und Bewegungs-gewohnheiten bewusst zu werden und diese zielgerichtet und anhaltend abzubauen“, so Kerstin Müller. Qi Gong richtet sich an alle, die eine Methode zur Selbstentspannung erlernen, oder aber in einer Lebenskrise besser zu sich selbst finden möchten. Nach der theoretischen Einführung boten die Grünflächen des Heinrich-Braun-Klinikums den Kursteilnehmern viel Freiraum, um sich in der praktischen Ausführung des Gelernten zu üben.

Annett Kruschwitz
Regelmäßig gehe ich zur Nuad-Phaen-Boran-Massage, weil ich seit einigen Jahren schwere Migräneanfälle habe. Ausgelöst wurden diese durch einen schweren Schicksalsschlag in meiner Familie. Mein Bruder verunglückte 2004 tödlich. Zuerst glaubte ich, diese Situation gut verarbeiten zu können, jedoch mein Körper sendete andere Signale aus. Ich bekam heftige Migräneanfälle und eine lange, aber erfolglose Suche nach Erleichterung begann. Auch ein Schmerztherapeut konnte meine Schmerzen nicht lindern. Erst die Behandlung bei Kerstin hat mir wirklich geholfen. Ich konnte die Medikamente auf die Hälfte der Dosis reduzieren. Meinen inneren Halt und die nötige Ausgeglichenheit habe ich dann beim Qi Gong gefunden. Seit 2009 gehe ich regelmäßig zu den Kursen. Das Üben zu Hause schaffe ich nicht so regelmäßig. Beim Üben in der Gruppe kann ich mir wesentlich mehr Energie mitnehmen. Es macht mir Freude und ich möchte es nicht mehr missen. Der Alltag gelingt mir in vielen Dingen besser. Ich habe das Gefühl, dass Körper und Geist wieder eine Einheit bilden.

Angelika Merten
Durch tägliche Qi Gong-Übungen ist es mir gelungen, Verspannungen in meinen Schultern zu lösen. Physiotherapieanwendungen hatten leider nicht anhaltend Erleichterung gebracht. Die gezielten Übungen haben auch dazu beigetragen, dass ich viel gelassener auf Alltagsprobleme reagieren kann. Der Klopfer hilft mir nach einem anstrengenden Tag, am Abend schneller zur Ruhe zu kommen und sofort einzuschlafen.

Andrea Kühne
Die Mundpropaganda ist manchmal am verlässlichsten: Gegen meine Rückenschmerzen bekam ich von einer Freundin den Rat, eine Massage bei Kerstin Müller auszuprobieren. Die klassische Massage in der Physiotherapie hatte mir bei meinen ständigen Rückenbeschwerden, die durch die eintönige Schreibtischtätigkeit kamen, keine wirkliche Besserung gebracht. So entschloss ich mich, zu der Nuad Phaen Boran-Massage, die ich als entspannend und ganzheitlich beschreiben möchte. Hier erfolgt nicht nur eine manuelle Behandlung, sondern ein umfassendes Wiederherstellen des inneren Energieflusses. Nach vielen Massagebehandlungen kann ich sagen, ist das Gefühl nach der Massage jedes Mal neu und nicht absehbar: Von der Muskelauflockerung über ein umfassendes Frischegefühl bis zur gefühlten Tiefenentspannung ist alles möglich. Ich glaube, immer genau das, was der eigene Körper zu dem Zeitpunkt der Behandlung braucht. Deshalb sollte jeder offen sein und sich Zeit nehmen, um sich nachträglich in dieses eigene Körpergefühl noch umfassend hineinzubegeben. Diese Massage ist wie "Joga für Faule". Manchmal genieße ich es einfach, nicht selbst etwas tun zu müssen, sondern lasse mir einfach durch Kerstin Müller zu einem besseren körperlichen Wohlbefinden verhelfen.

Christine Thierschmidt
Nach einer Erkrankung war ich auf der Suche nach einer für mich geeigneten Therapieform, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen stärkt. Ich kam über Qi Gong zur Nuad Phaen Boran-Massage. Diese Massage empfinde ich als komplexe Wohltat - vom Fuß bis zum Kopf, denn der Bewegungsapparat wird passiv "ertüchtigt" und die Seele mit dem Geist in Einklang gebracht. Blockaden werden schrittweise gelöst, alle Körperteile gelockert und gedehnt, was zu einer inneren Ausgeglichenheit führt. Ein neues Lebensgefühl entsteht. Die Nuad Phaen Boran-Massage - auch "passive Form des Yogas" - ist für mich der meditative Gegenspieler zum Sport und eine super Prophylaxe für die Gesamtheit von Körper, Geist und Seele.

Janette Junghanns
Seit fast zwei Jahren übe ich Qi Gong - 18 Bewegungen Teil 1. Dazu besuche ich regelmäßig den Kurs von Kerstin in Zwickau. Ein Jahr habe ich gebraucht, um ohne Unterstützung der DVD die Übungen selbstständig zu absolvieren. Es gehört also auch Durchhaltevermögen dazu. Aber für alle Unschlüssigen. Es lohnt sich! Jeder kennt das Gefühl, wenn früh der Kreislauf im Keller ist, oder manchmal Kopfschmerzen sich ankündigen. Ich übe jeden Morgen vor dem Frühstück und fühle mich den ganzen Tag fit und ausgeglichen. Der Kopf ist leicht und frei. Das Frühstück schmeckt und ich starte mit Energie in den Tag. Meine regelmäßigen Rückenschmerzen wegen sitzender Arbeitsweise sind verschwunden. Ich fühle mich wohl und möchte Qi Gong nie mehr in meinem Alltag missen.

Gabi Morgner
„Essen ist unsere tägliche Medizin“. Dieser Grundsatz aus der TCM scheint so einleuchtend, so einfach. Jedoch ernährte ich mich fast mein Leben lang ohne Bedacht darauf, was ich esse. Viele Jahre hatte ich Beschwerden im Galle-Leber-Bereich, die ich über die Jahre bei einigen Ärzten ansprach und oft entsprechende Medikamente bekam. Aber leider gab es keine Verbesserung meines Zustandes. Heute weiß ich, dass ich nur das Essen möchte, was meinem Körper bekommt. Was das ist, dabei hat mir Kerstin Müller sehr geholfen, mit der ich meine Lebens- und Essgewohnheiten durchsprach. Ich kannte Kerstin von den jährlich stattfindenden Qi Gong-Tagen und hatte Vertrauen zu ihr. Sie gab mir Hinweise, welche Lebensmittel für mich günstig sind und wie ich sie zubereiten muss. Sehr wichtig für mich – alle Speisen mit Achtsamkeit zu genießen. Viele Jahre habe ich das „Essen zu mir nehmen“ nur so nebenbei zwischen den täglichen Arbeiten gesehen. Meine wichtigste Erkenntnis: Das essen, was mir bekommt und nicht versuchen, ungünstige Speisen mit Medikamenten „zu verbessern“. Ergänzend besuche ich auch den Qi Gong-Kurs regelmäßig. Ich fühle mich jetzt beschwerdefrei und erleichtert. Es ist so einfach – das hätte ich nicht für möglich gehalten.

 


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